< Am kommenden Sonntag, den 18.11.2018 begrüßen wir unsere Gäste den TSV Lehrensteinsfeld und die Spfr. Schwäbisch Hall.
Monday, December 03, 2018 13:06 Age: 15 Days

Revanche gelungen, Niederlagenserie beendet und vorerst die direkten Abstiegsplätze der Landesliga verlassen.


 

Revanche gelungen, Niederlagenserie beendet und vorerst die direkten Abstiegsplätze der Landesliga verlassen. Für die Aramäer Heilbronn war Pfedelbach am Samstag eine Reise wert. „Das war ein wichtiger Sieg zum richtigen Zeitpunkt“, stellte Aramäer-Trainer Torsten Schlegel nach dem 2:0-Auswärtssieg fest, „das gibt uns ein positives Gefühl für die Winterpause nach schwierigen Wochen.“

Tatsächlich endete mit dem Sieg eine Serie von fünf Niederlagen. Genauso viele sind es jetzt für den unterlegenen TSV Pfedelbach. Zum Saisonauftakt hatte das Team von Martin Wöhrle gegen den Aufsteiger mit 2:1 noch die Oberhand behalten. „In letzter Zeit ist es für uns echt hart“, sagte Wöhrle nach der Partie, „das 0:1 war fast der einzige Abschluss von Heilbronn. Wir geraten im dritten Spiel hintereinander auf die Art in Rückstand.“

Grauer Start Den besorgte Robert Grau bereits nach acht Minuten. Spielmacher Markus Hartmann hatte Riccardo Madaro clever in Szene gesetzt, dessen flache Hereingabe der Gäste-Kapitän verwandelte. „Wir wollten heute nicht abwarten, sondern voll ins Pressing gehen und dafür haben wir uns belohnt. Es war klar, wer in Führung geht, der gewinnt das Spiel“, zeigte sich Grau zufrieden mit Taktik und Einstellung.

Nach dem Führungstreffer schalteten die Gäste allerdings einen Gang runter. Der TSV Pfedelbach nutzte die Passivität und kam durch lange Bälle und Standardsituationen immer wieder vor das Tor von Chrisovalantis Lazaridis. Die Hausherren wurden durch zwei Schüsse von Kaan Uzuner von der Strafraumkante gefährlich, nach einer halben Stunde scheiterte zudem Marco Rehklau am Pfosten. Mit zwei sehenswerten Volleyschüssen näherte sich der Mittelstürmer zudem seinem neunten Saisontor.

„Die Standardsituationen waren natürlich sehr schwer zu verteidigen“, gab Schlegel zu, „aber nach den vielen Gegentoren mussten wir einfach mehr Stabilität reinbringen.“ Das gelang vor allem in der zweiten Halbzeit besser. Bereits im Mittelfeld bekamen die Aramäer mehr Zugriff und unterbunden so weitgehend die Flanken aus dem Halbfeld. In dieser Phase verflachte die Partie zunehmend. Schlegel sprach von einem Spiel mit „zwei starken, kompakten Mittelfeldreihen. In der Offensive haben sich die Mannschaften weitgehend neutralisiert.“ Dementsprechend schwer taten sich die Gäste, die angepeilte Kontertaktik umzusetzen. Vor allem der dribbelstarke Jermaine Wesley kam lange nicht zur Entfaltung. Erst in der 69. Minute zeigte er sein Können. Mit einem feinen Schlenzer aus 20 Metern überwand er den chancenlosen Dennis Petrowski zum 2:0. 

TSV-Trainer Wöhrle vermisste in dieser Phase „die nötige Konsequenz im Zweikampf. Wir waren im Mittelfeld nicht nah genug an den Männern.“ In der Schlussphase schwanden auf beiden Seiten die Kräfte, was weitere Torchancen ermöglichte. Robert Grau verpasste eine Madaro-Flanke nur knapp. Auf der Gegenseite köpfte der eingewechselte Michael Blondowski freistehend über die Latte.

Rudelbildung Nachdem die Partie über eine Stunde sehr fair verlaufen war, häuften sich nun Nickeligkeiten. Kurz vor Schluss entzündeten sich die Aggressionen in einer Rudelbildung, die der souveräne Schiedsrichter mit einer glatten Roten Karte für den Aramäer Durim Leka und Gelb-Rot für den Pfedelbacher Sergen Uzuner ahndete.

Mit dem Sieg rücken die Heilbronner auf zwei Punkte ans rettende Ufer heran, während Pfedelbach die Chance verstreichen ließ, sich ein bequemes Polster für die Winterpause zu schaffen.

Pfedelbach: Petrowski - Hütter, Hilkert, Schilling, Lück - S. Uzuner, K. Uzuner (64. : Cebulla), Gebert - Schmidgall, Rehklau (71. Blondowski), Krämer.

Aramäer: Lazaridis - Omerovic, Adulahad, Feyerabend, Zucknick - Berg, M. Hartmann, Wesley (90. + 3 A. Deger), Madaro (86. Leka), Frey (80. Stambolitis) - Grau (87. A. Hartmann).

Tore: 0:1 Robert Grau (9.), 0:2 Jermaine Wesley (69.); Rot: Durim Leka (89./Aramäer Heilbronn/Tätlichkeit); Gelb-Rot: Sergen Uzuner (90./TSV Pfedelbach 1911/Unsportlichkeit).

Zuschauer: 150.


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