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Tuesday, March 26, 2019 12:46 Age: 24 Days

TV Oeffingen - Aramäer HN 2:1 So,.24.03.2019 | 16:00 Uhr | 20. SPIELTAG

TV Oeffingen: Am Schluss ist der Sieg in Gefahr


Der TV Oeffingen behauptet sich daheim gegen den Landesliga-Vorletzten Aramäer Heilbronn

mit 2:1. Burak Yalman und Konstantin Tolu per Eigentor treffen für den Gastgeber.

Zum Schluss wurde es dann doch noch einmal richtig eng in der Landesliga-Partie zwischen

dem TV Oeffingen und den Aramäern Heilbronn. Überraschenderweise. Hatten die Platzherren

doch die Begegnung auf dem Tennwengert zunächst dominiert. Christopher Önverdis

später Anschlusstreffer in der 90. Minute brachte noch Hektik in ein eigentlich entschiedenes

Fußballspiel. „Wir haben uns schwerer getan als nötig“, sagte Haris Krak, der Trainer des TV

Oeffingen. Im Vorfeld sprachen die Fakten gegen die Gäste, die am Sonntag noch ohne Sieg

in diesem Jahr auf dem Tennwengert angekommen sind. Zudem zählt der TV Oeffingen nicht

gerade zu den Lieblingsgegnern der Mannschaft von Torsten Schlegel. Seit 2015 hatten alle

Begegnungen entweder mit einem Sieg für den TVOe oder mit einem Unentschieden geendet

– wie in der Hinrunde, als den Unterländern im heimischen Frankenstadion dank eines späten

Tores von Markus Hartmann noch der 1:1-Ausgleich gegen überlegene, aber abschlussschwache

Oeffinger geglückt war.

TVOe nur bis zur Führung überlegen Überlegen war der TV Oeffingen auch beim erneuten

Kräftemessen in der Rückrunde – und zunächst auch abschlussschwach. Nach zwei Freistößen

von Michael Schick war Chrisovalantis Lazaridis, der Torwart der Aramäer Heilbronn, mit

guten Paraden zur Stelle (6. und 15.). Mit dem Kopf vergaben Lutonda Ntiti (19.) und Calvin

Körner (20.) aus aussichtsreicher Position. Burak Yalmans Treffer in der 21. Minute war verdient.

Bis dahin hatten die rund 100 Zuschauer ein einseitiges Spiel gesehen, in dem die Oeffinger

bestimmten und die Aramäer reagierten. Doch nach dem 1:0 änderten sich die Kräfteverhältnisse

schleichend. Die Heilbronner lösten sich zusehends aus der Verteidigung und tasteten

sich in Richtung der TVOe-Abwehr um Vladimiros Gkiagkiaev und Mario Peric, Schlussmann

wie Kapitän, vor. Auch das schnelle Eigentor gleich nach Wiederanpfiff, als Konstantin Tolu

seinen Torwart per Kopf überlistete (48.), gab den Gastgebern nicht die Sicherheit zurück, die

sie lange Zeit in der ersten Spielhälfte gezeigt hatten. Stattdessen häuften sich nach dem 2:0

unnötige Ballverluste und Fehlpässe. Die steigende Nervosität gipfelten in den Schlussminuten

in der gelb-roten Karte für Florian Frenkel wegen Ballwegschlagens und im Anschlusstreffer

für die Gäste (90.). Die sieben Minuten Nachspielzeit, die Schiedsrichter Lars Schulmeister

anordnete, strapazierten die Nerven des Oeffinger Trainers zudem über Gebühr. „Wir

haben jetzt drei Siege aus vier Begegnungen geholt, da gibt es nichts zu meckern, aber

spielerisch geht bei uns mehr, als wir heute gezeigt haben“, sagte Haris Krak.


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